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Côte Rôtie ist die nördlichste aller Appellationen an der Rhone - und gleich eine der spektakulärsten. Die gut 300 Hakter Reben wachsen hier auf durchweg schwindelerregend steilen, terrassierten Hängen, die sich im Wesentlichen auf zwei Bereiche mit unterschiedlichen Bodentypen verteilen.
Christophe Grilhé

Nördlich von Ampuis, an der Côte Brune, besteht das Muttergestein aus Schiefer mit Anteilen von dunklem und hellem Glimmer, die dem Boden die namensgebene dunkelbraune Färbung verleihen. Südlich davon enthält der Schiefer Gneis und verwittert mit diesem zu einem helleren Grau, dem die Weinberge den Namen Côte Blonde verdanken.

Die Weine fallen entsprechend unterschiedlich aus: jene aus dem Norden in aller Regel kraftvoller und robuster, die im Süden feingliedriger, charmanter und geschmeidiger - wobei es natürlich auch Cuvées aus beiden Zonen gibt. Die charmantesten Weine verdanken ihren Charakter allerdings häufig auch der Beimischung von Viogner, also Weißweintrauben, die hier zu maximal 20% gestattet ist. Ein so hoher Anteil kommt jedoch selten vor, und gerade an der Côte Brune bestehen die Weine in aller Regel vollständig aus Syrah. Andere Sorten sind nicht zugelassen.

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