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In der Weinbranche herrscht derzeit eine sehr skeptische Stimmung über das Vorhaben der Düsseldorfer Messegesellschaft, die ProWein 2021 im kommenden März an fünf Tagen mit weniger Besuchern und hohen Hygiene-Restriktionen zu öffnen. Die deutschen Branchenvertreter sind offenbar überwiegend für eine Absage, berichtet die „Weinwirtschaft“. Während Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts erklärte, das DWI würde als Aufsichtsratsmitglied sicher teilnehmen, wenn die Prowein öffne, warnt Joseph Greilinger vom Pfalzwein e.V in dem Beitrag: „Die Messe muss aufpassen, den Messestandort nicht zu diskreditieren, wenn man in Corona-Zeiten die Messe mit Gewalt gegen den Willen eines Großteils der Branche durchziehen will.“

Auch Markus Volk, Geschäftsführer der Weinland Baden-Gruppe, ist laut seinem Statement in der „Weinwirtschaft“ für eine Absage: „Meines Erachtens sollte alles daran gesetzt werden, der Messe Düsseldorf den Plan auszureden, die ProWein auf fünf Tage auszudehnen und im März zu veranstalten.“

Ansgar Schmitz, Geschäfsführer von Moselwein e.V., betont, die Verlängerung auf fünf Tage komme bei den Teilnehmern des geplanten Gebietsstandes „überhaupt nicht gut an“. Das Interesse an einer Beteiligung sei daher „eher gering“. Aufgrund der Corona-Situation befürchteten viele Moselwinzer, „dass die wichtigen internationalen Besucher, vor allem aus Asien und Nordamerika, nicht in Düsseldorf sein werden“.

(uka / Foto: ProWein)

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