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Ein chinesischer Händler aus Shanghai, der gefälschte Bordeaux-Weine auf der Weinmesse in Chengdu angeboten hat, ist von einem Gericht in Shanghai zu einer 18-montigen Bewährungsstrafe sowie einer Geldbuße verurteilt worden. Diese erste Verurteilung sei „ein wichtiger Meilenstein“ im seit Jahrzehnten geführten Kampf gegen Fälschungen, kommentierte der Conseil Interprofessionnel du Vin de Bordeaux (CIVB) das Urteil. Der CIVB hatte die Polizei im März 2019 alarmiert, weil sie Verdacht gegen den Händler geschöpft hatte. Die Ermittler beschlagnahmte die ausgestellten Weine aus verschiedenen Anbaugebieten des Bordelais und stellte später bei einer Durchsuchung über 10.000 Flaschen gefälschter Weine sicher.

„Bordeaux ist die erste kollektive Handelsmarke der Welt, die in China einen Sieg mit einer strafrechtlichen Verfolgung erringen konnte“, heißt es in einem Statement des CIVB.

(uka / Foto: Wikipedia)

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